Schulwanderungen und -ausflüge

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Schulwanderungen 

Kinder des 3. und 4. Schuljahres der Volksschule Ripsdorf von einer Wanderung nach Mirbach
Maria Reetz, Ripsdorf

 

Etwa alle zwei Monate wurde in der Volksschule ein Wandertag angesetzt. Dabei sollten die Kinder die Natur und die Geschichte ihrer Heimat kennenlernen. Beliebte Wanderziele in der Eifel waren, je nach Schulstandort, der Heidentempel bei Pesch, die Kakushöhle, Kloster Steinfeld, die Urfttalsperre und die Ahrquelle bei Blankenheim, die Burg Veynau und die Burg Satzvey.

Die Wanderungen waren bis zu 15 km lang!

 

Bei den Kindern waren die Schulwanderungen und der Unterricht außerhalb der Schule sehr beliebt. So wird von den Schulkindern in Pesch (heute ein Ortsteil von Nettersheim) berichtet, dass sie bei schönem Wetter ihrem Lehrer ein Lied sangen: 

„Der Himmel ist blau 

das Wetter ist schön 

wir bitten den Herrn Lehrer 

spazieren zu gehen.“ 

Seit 1950 wurden in den Volksschulen im heutigen Kreis Euskirchen auch größere Ausflüge und mehrtägige Schulfahrten unternommen.

Über einen Tagesausflug wurde in der Schulchronik der Volksschule Satzvey erzählt: Am 5. Sept. (1950) ging die Fahrt mit dem Omnibus zuerst nach Zülpich. Nach einer Stadtrundfahrt war die nächste Station Burg Nideggen. Weiter ging es zur Rurtalsperre bei Schwammenauel, wo sich eine Bootsfahrt anschloss. Die Rückfahrt führte über Heimbach, das Kloster Mariawald, Gemünd, Kommern und zurück nach Satzvey.
Von der Volksschule Schleiden wird berichtet, dass alle Kinder vom 1. bis zum 4. Schuljahr 8 Tage in Wassenberg „mit Spiel, Sport, aber auch mit etwas Arbeit verlebt“ haben.
 

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