Römische Straßen

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Die Römer konnten ihr großes Reich nur beherrschen, weil sie die wichtigen Städte mit  breiten, oft schnurgeraden Straßen verbunden hatten. Durch den heutigen Kreis Euskirchen führte eine große Fernstraße von Köln nach Trier, die in Tolbiacum (Zülpich) eine Abzweigung nach Reims (im heutigen Frankreich) hatte. Es gab auch Straßen nach Bonn, nach Neuss und Wesseling. Über die Straßen marschierten die römischen Soldaten, ritten  ihre Boten und fuhren ihre Pferdewagen. Auch viele Händler und Kaufleute benutzten die Straßen. Meilensteine markierten die Entfernungen zwischen den Orten an den  Straßen. Solche römischen Meilensteine sind z. B. vor dem Naturschutzzentrum Nettersheim und im Bademuseum Zülpich zu besichtigen.

Mehrere Orte im Kreis Euskirchen entstanden zur Römerzeit an wichtigen Straßen, wie auf der Kartenskizze zu sehen ist.


© Gisela Arnold

An mehreren Stellen im Kreis Euskirchen sind noch Teile der Römerstraßen zu finden. Archäologen haben sie ausgegraben und dabei festgestellt, wie die römischen Soldaten sie gebaut haben. 

Die Straßen bestanden aus drei Schichten: 

kleingeschlagene Steine und Kies

Sand oder Lehm als Ausgleichsschichten

Kiesschotter, in den großen Städten große runde Pflastersteine. 

Damit das Regenwasser abfließen konnte, wurden die Straßen von der Mitte bis zu den Rändern leicht gewölbt gebaut. Rechts und links der Straße verliefen Straßengräben, die das Regenwasser ableiteten.  

Zu beiden Seiten der Fahrbahn gab es breite Sommerwege für Reiter, für Tragtiere, aber auch für marschierende Soldaten. 

 

 

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