Römischen Siedlungen

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Als die Römer ins Rheinland und in die Eifel kamen, war das Land größtenteils mit Wald bedeckt. Im Umland der heutigen Orte Euskirchen, Zülpich und Weilerswist wurde von den einheimischen Stämmen auf einzelnen Bauernhöfen Ackerbau betrieben. Aber es gab keine größeren Dörfer oder Städte. 

Die Römer gründeten die Städte Köln und Trier für die Verwaltung des Landes und errichteten auf der linken Rheinseite viele Militärlager für ihre Soldaten, eines davon in Bonn. Der Rhein bildete die Grenze der römischen Provinz "Niedergermanien", wozu auch der heutige Kreis Euskirchen gehörte. Hier wohnten seit etwa 50 vor Christus die Ubier. Dieser germanische Stamm hatte sich den Römern unterworfen und mit ihnen befreundet. Ihre Siedlungen erhielten römische Namen mit -icum und -iacum am Ende. Man kann sie heute noch an der Endsilbe -ich erkennen, z. B. Sinzenich, Ülpenich, Wichterich, Zülpich.

Die Römer konnten das Land nur beherrschen, weil sie die wichtigen Städte mit breiten Straßen verbunden hatten. Auch durch den heutigen Kreis Euskirchen führten solche Straßen. In regelmäßigen Abständen, immer eine Tagereise voneinander entfernt, befanden sich Rasthäuser und Pferdestationen. An wichtigen Straßenkreuzungen entstanden Siedlungen, damit die Soldaten und Kaufleute sich mit allem Nötigen versorgen konnten.

 Eine solche Siedlung war Zülpich, zur Zeit der Römer hieß es Tolbiacum. Hier gab es Herbergen (Hotels) und Gasthöfe für die Reisende. Eine Station, um die müden Pferde gegen ausgeruhte Tiere auszuwechseln, war sicher da. Sattler und Schmiede zur Wartung und Reparatur der Wagen waren nötig. Kaufläden und einen Markt, wohin die einheimischen Bauern Obst und Gemüse zur Versorgung der Reisenden lieferten, gab es ebenso. Die Römer richteten auch einen Straßenpolizeiposten ein, der für Ordnung und Sicherheit zu sorgen hatte. Außerdem gab es für die müden und schmutzigen Reisenden eine große Badeanlage.
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